Die Schüler lernen am Anfang die graphische Programmiersprache RoboLab. Gleichzeitig bauen sie einen einfachen Roboter zum Ausprobieren der ersten Programme.
Die ersten Aufgaben sind:
- Folgen einer schwarzen Linie
- Ausweichen von Hindernissen
- Finden einer Lichtquelle und diese in einen bestimmten Sektor bringen
- ...
Im zweiten Schritt können sie zwischen drei Wettbewerbsthemen, Roboterfußball (Soccer 1vs1), Retten von Verschütteten (Rescue) oder Robodance wählen. Dies sind die offiziellen Themen beim RoboCup-junior, einem international stattfindenen Wettbewerb. Zunächst arbeiten wir mit den Lego-Mindstorms Baukästen, welche für den Anfang viele Möglichkeiten bieten, ohne dem Anwender ein hohes technisches Wissen abzuverlangen. Dafür sind die Legoroboter relativ langsam und ihre Sensoren nicht so leistungsfähig wie bei den späteren Platinenrobotern.
Ziel des dritten Schrittes ist das Erlernen der nichtgraphischen Programmiersprache NQC (Not Quite C (nicht ganz C)), welche aber noch auf den Legomaschinen angewendet werden kann.
Im vierten Schritt beginnt der Abschied von Lego hin zu den Platinen-Robotern. Wir benutzen zunächst einen fertigen Bausatz (qfix soccer board), um die konstruktiven Probleme möglichst klein zu halten und lernen zunächst erstmal die Programmiersprache C oder C++. Danach versuchen wir, die Bausatzkonfiguration zu variieren und zu erweitern.
Im letzten Stadium werden wir versuchen, mit Hilfe unserer gewonnenen Erfahrungen einen völlig neuen Roboter zu entwickeln und mit diesem in der Königsdisziplin Soccer 2vs2 anzutreten. Parallel dazu versucht die Dancegruppe jedes Jahr einen technisch und konstruktiv aufwendigeren Roboter zu kreieren.