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Regeln für Dance
Dance Rules



RoboCup Junior Dance
Ein oder mehrere Roboter bewegen sich zu oder mit der Musik (1 bis 2 Minuten).
Es gibt zwei Arten der Vorstellung:

Dance und Theater
Dance: Die Roboter müssen zum Rhythmus und Takt der Musik tanzen genauso wie ein Mensch Musik hört oder dazu tanzt. In die Bewertung gehen die Choreographie sowie die Bewegungen der Roboter zum Rhythmus und Takt der Musik ein.
Theater: Bei ‚Theater‘ kann es auch Musik geben, aber die Roboter müssen sich nicht unbedingt im Takt dazu bewegen. ‚Theater‘ erzählt eine Geschichte oder entwickelt ein Thema. Es wird bewertet, wie die Roboter eingesetzt werden, um die Geschichte oder das Thema zu erzählen oder zu entwickeln.
Beispiele: Star Wars oder andere von Filmen inspirierte Präsentationen, Olympische Spiele, Autos, etc.

Es gibt zwei verschiedene Bewertungsbögen, die bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb herangezogen werden sollten. Die Bewertungsbögen können unter robocupjunior.org heruntergeladen werden.

Jedes Team muss sich entscheiden, bei welcher Kategorie es antreten möchte.


1. Bühne

1.1 Größe

Die Größe des Feldes beträgt 6 x 4m. Es gibt einen abgetrennten Bereich und erst wenn sich der gesamte Roboter (nicht ausladende Teile, die am Roboter angebracht sind) außerhalb dieser Grenzlinien bewegt, bekommt das Team Strafpunkte. Schüler, die sich zur Musik bewegen, können sich außerhalb dieses Bereichs aufhalten.
Die Begrenzung wird durch ein 50mm schwarzes Klebeband umgeben von einem 20mm roten Klebeband angezeigt. Der Boden besteht aus einem flachen, weiß bemalten MDF.
Die Roboter müssen mit einer Abweichung von bis zu 3mm am Boden klar kommen.

1.1.2. Die Bühne wird den Teams zum Üben bereit gestellt.


1.2 Licht / Beleuchtung

Es wird versucht, den Bedürfnissen der Teams zu entsprechen. Die Roboter müssen jedoch auf Abweichungen in den Lichtverhältnissen eingerichtet sein.


1.3 Bühnenbild

Die Teams sollten ihr eigenes Bühnenbild entwerfen. Es sind Projektionsflächen und Projektoren erhältlich, falls das Bühnenbild digital sein sollte.




2. Roboter

2.1 Größe

2.1.1. Die Roboter können jede Größe haben.


2.2. Team

2.2.1. Anzahl der Roboter pro Team ist egal.

2.2.2. Die Teams müssen sich auf einen Vorstellungsablauf festlegen. Falls die Teams die nächste Runde erreichen, müssen sie wieder die gleiche Vorstellung zeigen. Einige kleine Verbesserungen können akzeptiert werden. Bei Fragen soll man sich an die Verantwortlichen wenden.


2.3. Steuerung der Roboter

2.3.1. Die Mitglieder eines Teams dürfen den Roboter während der Vorstellung nicht be-
rühren. Die Roboter müssen auch „kabellos“ sein, d.h. sie dürfen nicht an einen Computer oder an sonst ein Steuergerät angeschlossen sein. Die Roboter dürfen während der Vorstellung nicht berührt werden, es sei denn es wurde VORHER mit den Schiedsrichtern besprochen. Jeder physische Kontakt muss beim Interview erklärt werden.

2.3.2. Die Roboter dürfen von Menschenhand gestartet werden, entweder direkt oder mit
Fernbedienung.


2.4. Kostüme

2.4.1 Kostüme für Roboter und Schüler geben Extrapunkte.






3. Vorstellung

3.1. Dauer

3.1.1 Insgesamt hat jedes Team 5 Minuten für die Vorstellung. Dies beinhaltet das Aufbauen, eine Einführung/Ankündigung (empfohlen) und die eigentliche Vorstellung einschließlich Neustarts. Das Zusammenpacken am Ende der Vorstellung fällt nicht in das 5 Minuten Zeitlimit.

3.1.2. Die Dauer der eigentlichen Vorstellung soll nicht mehr als 2 Minuten und nicht weniger als 1 Minute sein.

3.1.3. Falls die Zeit überschritten wird, gibt es Abzug. Die Schiedsrichter starten zwei Uhren, eine sobald ein Teammitglied die Bühne betritt (5 Minuten), eine zweite für die Vorstellung (2 Minuten).

3.1.4. Jedes Team muss innerhalb 1 Minute die Bühne am Ende der Vorstellung abgeräumt und gesäubert haben.


3.2. Musik

3.2.1. Die Teams müssen ihre eigene Musik mitbringen in Form einer CD oder im MP3 Format. Die Musik darf bei späteren Vorstellungen nicht geändert werden. Den Teams wird nahe gelegt, mehr als zwei Kopien der CD anzufertigen. Jede CD sollte nur das Lied, das das Team für seine Vorstellung benötigt, enthalten. Der Name des Teams sollte auf der CD stehen.


3.3 Teilnehmer

3.3.1. Die Schüler können zusammen mit den Robotern auf der Bühne auftreten. Sie werden als „Requisite“ betrachtet. Es gibt keine Strafe, wenn die Schüler nicht auftreten.

3.3.2. Die Roboter dürfen außer zum Starten nicht berührt werden.

3.3.3. Die Schüler dürfen während der Vorstellung einen Sensor berühren, was jedoch den Schiedsrichtern während des Interviews erklärt werden muss.


3.4. Start der Vorstellung

3.4.1. Die Musik wird von den Verantwortlichen gestartet.

3.4.2. Ein Mitglied (oder mehrere Mitglieder eines Teams, wenn es mehrere Roboter gibt) startet den Roboter von Hand oder mithilfe einer Fernbedienung. Die Roboter sollten mit ihrer Vorstellung ein paar Sekunden nach der Musik beginnen.


3.5. Neustarts und Wiederholungen

3.5.1. Den Teams ist es erlaubt, ihre Vorstellung nochmal neu zu starten. Jeder Neustart gibt Punktabzug. Es sind maximal zwei Neustarts erlaubt. Nach zwei Neustarts muss das Team mit der Strafe weitermachen oder die Bühne verlassen.

3.5.2. Die Teams dürfen ihre Vorstellung wiederholen. Das liegt im Ermessen der Schiedsrichter.


3.6. Sicherheit

3.6.1. Falls die Vorstellung eines Teams gefährliche Element beinhaltet (Explosionen, Rauch, Wasser, Flammen, etc.) muss dies vorher mit dem Oberschiedsrichter abgeklärt werden. Es liegt in seinem Ermessen, ob ein Team diese Vorstellung zeigen kann.




4. Kommunizieren der Roboter untereinander

4.1 Die Roboter dürfen untereinander kommunizieren, aber nur wenn es sich um IR (infrarot) Technologie oder BlueTooth handelt. WLAN ist strengstens verboten, da es andere Ligen stören kann. Die Teams, deren Roboter untereinander kommunizieren, MÜSSEN den Schiedsrichtern beim Interview das Programm und das Gerät erklären.



5. Bewertung

5.1 Authentizität und Originalität

5.1.1. Die Bewertung setzt sich aus dem Interview und der (besten) Vorstellung zu-sammen.

5.1.2. Die Vorstellung muss einzigartig sein. Es dürfen keine Roboter anderer Teams nachgebaut werden. Außerdem dürfen die Roboter des vorigen Jahres nicht mehr benutzt werden. Zuwiderhandlungen geben Abzug oder führen zum Ausschluss des Teams.


5.2. Offiziell Verantwortliche


5.3. Kategorien

5.3.1. Die Vorstellungen werden nach folgenden Kategorien bewertet:

- Programmierung (Art der Programmierung, Sprünge, Schleifen, etc.)
- Konstruktion (die Roboter sollen gut gebaut sein, nichts sollte abfallen, interessante
Bewegungen, verlässlicher und reibungsloser Ablauf, effektiver Einsatz
mechanischer Bewegungsabläufe um sein Ziel zu erreichen, eigene Elektronik
entwerfen, etc.)
- Sensoren ( sollen effektiv genutzt werden, um verschiedene Teile des Programms
auszulösen, Grenzlinien zu erkennen, etc.) Diese Kategorie enthält auch den Punkt
„andere Technologien“ neben den Sensoren. Die Teams können Punkte für
Komplexität und Kreativität der Sensoren bekommen.
- Choreographie (die Roboter sollen sich im Einklang mit der Musik bewegen, ihre
Bewegungen ändern, wenn sich die Musik ändert. Die Choreographie der Schüler
und der Roboter wird getrennt bewertet.)
- Kostüme (Kostüme der Roboter und der Schüler werden bewertet.)
- Unterhaltungswert (Inwiefern unterhält die Vorstellung das Publikum? Originalität
und Kreativität der Präsentation, etc.)

5.3.2. Jede Kategorie kann anders gewichtet werden. Die Teams sollten sich die Bewertungsbögen anschauen.

5.3.3. Es gibt einen Standardbewertungsbogen für Vorstellung und Interview.
5.4. Preise

5.4.1. Es gibt Preise für die einzelnen Teams, die in folgenden Kategorien die höchste Punktzahl erreicht haben:
Programmierung
Konstruktion
Sensoren
Choreographie
Kostüme
Unterhaltungswert

Es gibt auch noch besondere Preise für die folgenden Kategorien:
Kollegialität (das Team, das die anderen Teams am meisten unterstützt hat, wie
z.B. Hilfe bei den Robotern, Freundschaft und Ermutigung). Dieser Preis wird durch
Abstimmung unter den Teilnehmern ermittelt.
Bestes Poster oder beste elektronische Darstellung
Teams, die zum ersten Mal dabei sind (Novice Award) (ALLE Mitglieder eines
Teams müssen zum ersten Mal bei RCJI dabei sein. Kein Mitglied darf vorher in
einem anderen Team dabei gewesen sein.)

5.4.2. Es gibt drei RCJI Dance Team Champion Primary und drei RCJI Dance Team Champion Secondary. Die Gewinner bei Primary oder Secondary sind die Teams, die die höchste Punktzahl in all den Kategorien (Programmierung, Konstruktion, Sensoren, Choreographie, Kostüme, Unterhaltungswert zusammen mit dem Interview und dem Ergebnis der besten Vorstellung) erreicht haben.

5.4.3. Die Teams, die Preise gewonnen haben, bekommen eine Trophäe.

5.4.4. Gleichstand ist möglich.

5.4.5. RoboCupJunior dient vor allem dazu, dass Teammitglieder Erfahrung sammeln, die sie bei späteren Wettbewerben einbringen können. Die Organisatoren geben jedem Team ein Feedback und überreichen jedem Teamcaptain ein Blatt, das die Stärken eines Teams aufzeigt, aber auch die Bereiche, in denen sich das Team noch verbessern kann.


5.5. Kollegialität

5.5.1. Jedes teilnehmende Team darf ein Team nominieren / vorschlagen, das sich am hilfsbereitesten / kollegialsten verhalten hat. Das Ergebnis wird wie folgt ermittelt:
Ergebnis = 10x (Anzahl der Stimmen) / (Anzahl der teilnehmenden Teams)

5.5.2. Am Ende des Wettbewerbs wird von den Organisatoren eine Party für alle Teammitglieder, Betreuer und anderen unterstützenden Personen veranstaltet. Die Organisatoren schlagen vor, dass die Teams kleine Visitenkarten mitbringen, die sie mit anderen Teams austauschen können.


6. Kreativität

6.1. Die Teams sollen so kreativ sein, wie sie können. Dies schlägt sich auch in der Punktevergabe nieder.


7. Verhaltenskodex

7.1. Fair Play

7.1.1. Falls ein Mitglied eines Teams oder ein Außenstehender absichtlich Roboter oder Bühne beschädigt, wird dieses Mitglied disqualifiziert bzw. aufgefordert, den Wettbewerb zu verlassen.

7.1.2. Jedes Team ist dafür verantwortlich, sämtliche Teile nach ihrer Vorstellung von der Bühne zu entfernen.

7.1.3. Während der Vorstellung dürfen die Roboter untereinander kommunizieren. Es ist jedoch darauf zu achten, dass die Geräte mit IR Technologie oder BlueTooth kein anderes Team stören.

7.1.4. Er wird erwartet, dass es das Ziel jedes Teams ist, sich fair zu verhalten.

7.1.5 Zur Erinnerung: „Hilf denen, die Hilfe brauchen, knüpfe Freundschaften, kooperiere mit anderen Teams.“ Das ist der Geist von RoboCupJunior für eine bessere Welt.


7.2. Verhalten

7.2.2. Teilnehmer dürfen Wettbewerbsbereiche anderer Teilnehmer nur nach Aufforderung betreten.

7.2.3. Teilnehmer, die sich nicht an die Regeln halten werden disqualifiziert oder aufgefordert, den Wettbewerbsort zu verlassen.


7.4. Teilen

7.4.1. Jede Neuerung im technologischen Sinn soll an andere Teilnehmer weiter gegeben werden.


7.5. Geist

7.5.1. Es wird erwartet, dass alle Teilnehmer, Schüler und Betreuer sich dem Geist von RoboCupJunior verpflichten. Alle Vorstellungen mit gewalttätigen, bedrohlichen oder kriminellen Elementen werden untersagt. Auch Namen und Logos, die unangebracht sind, werden verboten.